WMF

Private Krankenversicherung: Welche Vorteile bringt sie?

Dass Privatpatienten gegenüber gesetzliche Versicherten Vorzüge genießen, dürfte jedem bekannt sein. Worin diese jedoch bestehen, eher weniger.

Es gibt verschiedene Situationen und Leistungen, die privat Versicherte besser stellen, als Kassenpatienten. Im Einzelfall hängt das natürlich von der jeweiligen Tarifwahl ab, dennoch lassen sich einige Punkte nennen. Informativ ist hier die Seite private-krankenversicherung.net. Um einige Beispiele zu nennen: Privatpatienten müssen keine Praxisgebühr bezahlen, diese wird nur von den gesetzlichen Krankenkassen verlangt.

Außerdem müssen keine Medikamentenzuzahlungen geleistet werden. Eine Sonderbehandlung beim Arzt ist auch inklusive, den man sich übrigens selbst aussuchen kann. In der privaten Krankenversicherung besteht freie Arzt- und Krankenhauswahl (auch nicht kassenärztlich registrierte Ärzte). Ebenfalls können Behandlungen durch Homöopathen in die Versicherung integriert werden.

Je nach Tarif besteht auch Anspruch auf eine Chefarztbehandlung. Auch im Ausland hat man als Privatpatient häufig Vorteile, da private Krankenversicherungen teilweise auch außerhalb der EU gelten und auch für einen eventuell notwendigen Krankenrücktransport aufkommen. Ein weiterer Pluspunkt in der PKV ist die Möglichkeit, zahnärztliche Behandlungen bis zu 100 Prozent mit zu versichern. Wer gesetzlich versichert ist, kann hier höchstens mit einer Zuzahlung rechnen, die jedoch nur einen kleinen Teil der Kosten ausmacht. Auch Zuzahlungen zu Sehhilfen sind in der PKV gebräuchlich, hier erbringt die GKV keine Leistungen.